Universität für Humanwissenschaften in Liechtenstein auf Wachstumskurs

Universität für Humanwissenschaften in Liechtenstein auf Wachstumskurs

Die Universität für Humanwissenschaft im Fürstentum Liechtenstein (UFL) in Triesen hat Modellcharakter im postgradualen Ausbildungs- und Forschungsbereich. Auf Studienbeginn Wintersemester sind 85 Studierende eingeschrieben. Mit einer Zunahme der Studentenzahl um rund 60 Prozent befindet sich die UFL auf Wachstumskurs.

Die Universität für Humanwissenschaften im Fürstentum Liechtenstein (UFL) setzte sich zum Ziel, die Lehr- und Forschungsprogramme auf die Bedürfnisse der weiteren Region im Vier-Länder-Raum Liechtenstein, Schweiz, Österreich und Deutschland auszurichten. Aus der in diesem wirtschaftlich und gesellschaftlich attraktiven Raum vorhandenen Nachfrage sind einmalige, exklusive Programme entstanden, die als Ergänzungen und nicht als Konkurrenzangebote zu den Studien an den traditionellen Universitäten aufgebaut sind. Neben dem vollbesetzten Dissertationsstudium „wissenschaftliche Medizin“ für Mediziner und Naturwissenschaftler bietet die UFL einen Lehrgang Executive Master (LL.M.) in Vermögensrecht und neu ein Doktoratsstudium «Dr. iur.» an.

Die exklusiven und einmaligen Studienprogramme, die berufsbegleitend belegt werden können, brachten die UFL in kurzer Zeit auf Wachstums- und Erfolgskurs. Die Nachfrage nach Studienplätzen für das Wintersemester 2007/08 liegt um mehr als die Hälfte höher als im Vorjahr und übertrifft alle Erwartungen. Prof. Dr. Willi Ribi, Rektor der UFL, führt diese verstärkte Nachfrage auf die Anerkennung der Studienabschlüsse im EU-Raum, auf die internationale Zusammensetzung des Professoren-Lehrkörpers sowie auf die Möglichkeit von Studienaufenthalten in den USA und Asien zurück. Ausserdem bestehen für die Studierenden vielfältige Möglichkeiten des aktiven Networkings während des Studiums in Liechtenstein und den Studienaufenthalten im Ausland. «Wir sind uns der Verantwortung bewusst», betont Rektor Dr. Willi Ribi, «die eine sich immer schneller wandelnde Gesellschaft an eine Universität stellt.» Nach den wechselnden Bedürfnissen der Gesellschaft und auch der Wirtschaft werden die Deutsch- und Englischsprachigen Studienprogramme sowie die fächerübergreifenden Weiterbildungsprogramme laufend angepasst.

In Übereinstimmung mit der steigenden Nachfrage nach vertiefender juristischer Ausbildung bietet die UFL neu ein Doktoratsstudium an, das auf den attraktiven Bereich Vermögensrecht ausgerichtet ist. Angesprochen sind Absolventen universitärer juristischer Studiengänge, die sich wissenschaftlich mit Wealth Management auseinandersetzen und damit einen Beitrag zur Forschung und zur Vertiefung ihrer professionellen Kompetenz leisten wollen. Im Promotionsstudium erlangen die Studierenden die Fähigkeit zur selbständigen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit rechtlichen Fragestellungen in einem internationalen und komplexen Umfeld mit interdisziplinären Schnittstellen zu den verschiedenen Aspekten des Private Wealth Management. Die Studierenden erhalten nach der Erbringung des erforderlichen Leistungsausweises den durch Liechtenstein und damit auch international anerkannten akademischen Grad eines Doktors der Rechtswissenschaft (Dr. iur.).

Zahlen und Fakten

Mit Studienbeginn 2007/08 sind an der Universität für Humanwissenschaften in Liechtenstein insgesamt 85 Studierende eingeschrieben. Die Studierenden teilen sich in drei Studienrichtungen auf:

  • 35 Doktoranden im Studium für wissenschaftliche Medizin „Dr.scient.med.“
  • 13 Doktoranden im Studium «Dr. iur».
  • 37 Studierende im Executive Master (LL.M) in Vermögensrecht

Die Studierenden stammen vorwiegend aus Österreich, Deutschland, und der Schweiz.  Rund ein Viertel hat Wohnsitz im Fürstentum Liechtenstein.

Triesen, 31.10.07