Neuer Rektor für die UFL

Der Universitätsrat der UFL-Private Universität im Fürstentum Liechtenstein hat Herrn Univ.-Prof. Dr. Karl Sudi, bisher Universitätsdozent an der Karl-Franzens Universität Graz, Institut für Sportwissenschaft, zum neuen Rektor der Universität berufen. Prof. Sudi hat diese verantwortungsvolle Position Mitte März 2009 angetreten und ist demzufolge Nachfolger von Prof. Dr. Willi Ribi, der seit 2004 massgeblich am Aufbau der Universität mitwirkte und für deren Führung verantwortlich war. Prof. Ribi wird weiterhin für die Universität tätig sein.

Die Private Universität bietet als einzige postgraduale Universität in Liechtenstein Studienprogramme im medizinisch-wissenschaftlichen Bereich und in Rechtswissenschaften an. Sie hat sich mit ihren anspruchsvollen, einmaligen und international anerkannten und viel beachteten Doktorrats- und Masterstudien zum Ziel gesetzt, eine Leaderposition für berufs- und lebensbegleitende Aus- und Weiterbildung im europäischen Rahmen anzustreben. Die Studiengänge sind gefragt. Geschätzt werden auch die Spezialveranstaltungen, wie Studienaufenthalte in Europa, Asien und den USA, Seminare, Symposien und Vortragsreihen.

Prof. Karl Sudi (Jahrgang 1964) studierte in Graz Sportwissenschaft und habilitierte sich an der medizinischen Fakultät der Karl-Franzens Universität 2001 für das Fach Physiologie/Sportphysiologie. Neben seiner Tätigkeit in Forschung und Lehre war Prof. Sudi Vorsitzender der Curricula- Kommission Sportwissenschaft und Leiter des Instituts für Sportwissenschaft. In den letzten beiden Jahren vor seiner Amtsübernahme als Rektor an der UFL bekleidete Prof. Sudi auch die Funktion eines Studiendekans an der Grazer Universität.

Der neue Rektor der UFL absolvierte während seiner Tätigkeit in Graz eine berufsbegleitende Ausbildung zum Hochschulmanager in Wien. Er ist somit wohl gerüstet, sein erworbenes Wissen und seine Erfahrungen zum Wohle der UFL und ihrer Studierenden einzusetzen.

Ein wesentliches Anliegen ist Prof. Sudi die Fokussierung auf das Kerngeschäft der Universität im Bereich der postgradualen Ausbildung auf höchstem Niveau. "Klasse statt Masse" ist dabei ein Konzept, dass sich im Bereich der Ausbildung von AkademikerInnen durchsetzen soll. Neben den bereits etablierten Studiengängen sind auch weitere Ausbildungen angedacht, die das Profil der Universität weiterhin schärfen werden. Die bisherigen Kooperationen und ausgezeichneten Kontakte zu in- und ausländischen Universitäten, Bildungspartnern und Forschungseinrichtungen müssen seiner Ansicht nach verstärkt werden, um den Studierenden auch weiterhin attraktive Ausbildungsangebote bieten zu können.

Triesen, 17.04.09