Promotionsfeier 22. November 2014

An einer stimmigen kleinen Feier in den Räumlichkeiten der UFL durften Ende November den fünf anwesenden von insgesamt acht Absolventinnen und Absolventen die Promotionsurkunden überreicht werden. Sie dürfen sich nun «Dr. scient. med.» nennen. Drei Weitere promovierten in den Rechtswissenschaften und tragen ab sofort den Titel «Dr. iur.». Für die acht Ausgezeichneten geht damit eine ausserordentlich anstrengende und arbeitsintensive Zeit zu Ende. Rektor Prof. Karl Sudi, Dekan Prof. Heinz Drexel und Dr. Gert Risch, Präsident des Universitätsrats der UFL, waren sichtlich stolz, den Promovendi zu ihren Doktortiteln gratulieren zu können. Die UFL konnte in diesem Jahr bereits zum fünften Mal seit ihrer Gründung eine Promotionsfeier veranstalten, womit nun an der UFL insgesamt 57 Studierende promovierten.

In seiner Festrede befasste sich Univ.-Prof. Mag. Dr. Karlheinz Töchterle, Abgeordneter zum Nationalrat und Wissenschafts- und Forschungssprecher der ÖVP, mit dem Begriff Bildung. Von der Akademie des Platon bis hin zur Gegenwart, unterstrich er insbesondere den wichtigen gesellschaftspolitischen Aspekt von Bildung. In einer demokratischen Gesellschaft bedarf es gebildeter und dadurch mündiger Menschen. Nur so kann diese funktionieren. «Bildung stärkt aber auch das Individuum», so Töchterle. Der Mensch sei dann am meisten Mensch, wenn er sich entfalten könne. Und so gab er den Promovenden einen Wunsch mit: «Was hier an der UFL gepflanzt wurde, das müssen Sie wachsen lassen, pflegen und regelmässig giessen, damit es der Gesellschaft zugutekommt.»

Nach der Überreichung der Promotionsurkunden durch Dekan Prof. Heinz Drexel verabschiedete sich die UFL von PD Dr. Patricia Schiess. Die Studienleiterin der Rechtswissenschaften hat die UFL per Ende Oktober verlassen, um sich künftig wieder vermehrt der wissenschaftlichen Forschung zu widmen. Im Anschluss dankte die frisch promovierte Nadine Kranz – stellvertretend für alle Absolventen – sowohl der UFL für die gute Betreuung und Unterstützung als auch allen Angehörigen für die aufgebrachte Geduld während der Studienzeit. Sie beschloss die Feier mit einem Zitat von J.W. von Goethe: «Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche ruhig zu verehren.»

Von links: Dekan Prof. Heinz Drexel, Dr. scient. med. Urs Gruber, Goldau (CH), Dr. scient. med. Nadine Kranz, Nendeln (FL), Dr. med. et scient. med. Isabella Walter-Höliner, Ludesch (A), Dr. scient. med. Ina Albert, Zürich (CH), Dr. rer. nat. Dr. scient. med. Andreas Leiherer, Dornbirn (A), Rektor Prof. Karl Sudi
Nicht anwesend: Dr. iur. Michael Kranz, Triesen (FL), Dr. iur. Dominik Matt, Mauren (FL), Dr. iur. Stefanie Volle, Balzers (FL)