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Ora aut Labora

Liechtensteinische Musikschule, Landstrasse 220, 9495  Triesen 

Rund drei vierter aller Diagnosen in der Medizin beruhen auf der Arbeit in medizinischen Laboren. Ohne rasche Verfügbarkeit korrekter Analysen ist eine modere Medizin undenkbar. Das stellt große Herausforderungen auf logistischer wie auch auf wissenschaftlicher Ebene. In den letzten Jahren sind die Möglichkeiten der Labormedizin entscheidend erweitert worden. Unter anderem spielen genetische Analysen eine rasch wachsende Rolle; sie sind eine Säule der patientenbezogenen individualisierten Medizin. Dazu spricht Andreas Huber im Rahmen seiner Antrittsvorlesung als Professor an der Privaten Universität im Fürstentum Liechtenstein. Professor Huber absolvierte seine Ausbildung an der Universitätsklinik Zürich sowie an der University of Michigan in Ann Arbor; er war von 1995 bis 2018 Direktor des Instituts für Labormedizin am Kantonsspitaal Aarau, wo er eine sehr aktive Forschungsgruppe leitete. Professor Huber hat über 300 Publikationen verfasst und zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen erhalten. Er ist sehr aktiv in der Lehre, hat zahlreiche Labormediziner ausgebildet und leitet seit 2019 den CAS Klinisch-Genomische Medizin an der Privaten Universität im Fürstentum Liechtenstein. Mit Januar 2020 wurde er zum Professor für Klinisch-Medizinische Genomik an die Privaten Universität im Fürstentum Liechtenstein berufen. Im Rahmen der Vortragsreihe Health and Life Sciences hält er nun seine Antrittsvorlesung.

 Prof. Andreas Huber, Triesen

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