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Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): Datenmonster oder Schutzengel?

Donnerstag, 29. November 2018 19:30 Uhr
Liechtensteinische Musikschule, Landstrasse 220, 9495 Triesen 

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist mittlerweile auch in Liechtenstein anzuwenden. Sie verfolgt das Ziel, das Grundrecht auf Datenschutz der Einwohner Europas besser zu schützen. Gerade in Liechtenstein gab es Befürchtungen, dass es sich hier um ein bürokratisches und unberechenbares «Datenmonster» handelt, das für Liechtenstein nicht grössenverträglich ist. Die Diskussion um die Einführung war von erheblichen Unsicherheiten geprägt.

Thomas Kranig und Dr. Marie-Louise Gächter berichten in ihren Vorträgen über die Erfahrungen aus den ersten sechs Monaten. Die anschliessende Diskussion wird von dem ehemaligen Datenschutzbeauftragten des Fürstentums Liechtenstein, Dr. Philipp Mittelberger, LL.M., geleitet.

Erste Erfahrung mit der DSGVO: Sind wir auf dem richtigen Weg?

 Thomas Kranig, München

Seit 2011 ist Thomas Kranig Präsident des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht.  Als Leiter dieser unabhängigen Kontrollinstanz ist er für Unternehmen in Bayern zuständig, darunter BMW, Audi und Siemens, aber auch für zahlreiche Klein- und Mittelunternehmen sowie Vereine. Dem Dialog und der Information wird seitens der Behörde grosse Bedeutung beigemessen, was auch für die Umsetzung der DSGVO gilt.

Die DSGVO zeigt erste Wirkung: Aber was ist der Preis dafür?

 Dr. Marie-Louise Gächter, Vaduz

Seit Jahresbeginn ist Marie-Louise Gächter Datenschutzbeauftragte des Fürstentums Liechtenstein. Aufgabe der Datenschutzstelle als Aufsichtsbehörde unter der DSGVO ist es ebenfalls, über die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften zu wachen. Dazu gehören neben der Aufsicht und Kontrolle vor allem die Information und die Beratung der öffentlichen und privaten Stellen in Liechtenstein sowie der Bürgerinnen und Bürger.

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