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UFL: Fortbildungstag erstmals gemeinsam mit dem Palliativ Netz Liechtenstein

Gemeinsam mit dem Palliativ-Netz Liechtenstein hat die Private Universität im Fürstentum Liechtenstein (UFL) professionell Tätige in der Palliative Care zu einem Fortbildungstag eingeladen. Thema des Tages: «Berücksichtigung von spirituellen Aspekten in der Gesundheitsversorgung». Die Kooperation feierte mit dieser Veranstaltung Premiere.

Der vierdimensionale Ansatz der Palliative Care geht von der Bedeutsamkeit der spirituellen Dimension für die Krankheits- und Sterbeprozesse wie auch für die Lebensqualität der Betroffenen aus.

Die Fortbildung stand unter der Leitung von Pascal Mösli und Renata Aebi. Gemeinsam haben sie die Entwicklung des „Indikationen-Set für Spiritual Care und Seelsorge“ initiiert.

«Spiritual Care» wird als interprofessionelle Aufgabe verstanden, die spirituelle Dimension in die Gesundheitsversorgung einzubeziehen. Angesprochen waren professionell Tätige in der Palliative Care: Ärzt/innen, Pflegende, ehrenamtliche Hospizteammitglieder, Verantwortungsträger in Gesundheitsinstitutionen. Die Resonanz auf die Veranstaltung war durchweg positiv, die begrenzten Plätze schnell belegt.

Zu den Leitern

Pascal Mösli lebt in Bern. Er ist Theologe mit Zusatzausbildungen in Psychologie und Supervision. Er war 6 Jahre Co-Leiter der Seelsorge am Inselspital in Bern und arbeitete in verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Heute ist er tätig als Verantwortlicher für Palliative Care und Spezialseelsorge der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn, er ist Mitglied des Forschungsteams Spiritual Care in Zürich und ist freiberuflicher Dozent, Projektleiter und Publizist im Bereich Spiritual Care. Gemeinsam mit Renata Aebi initiierte er die Entwicklung des „Indikationen-Set für Spiritual Care und Seelsorge“.

Renata Aebi lebt in Sargans. Sie ist Theologin mit Zusatzausbildung in Spezialseelsorge und Spiritual Care. Über viele Jahre war sie in verschiedenen Pflegeinstitutionen als Seelsorgerin tätig, Zurzeit arbeitet sie als Spitalseelsorgerin am Kantonsspital Graubünden in Chur. Seit mehreren Jahren engagiert sie sich in verschiedenen kirchlichen Beauftragungen für Seelsorge in Palliative Care und für die Integration von Spiritual Care in Gesundheitsinstitutionen. Fachbeiträge an Tagungen und Kongressen. Gemeinsam mit Pascal Mösli initiierte sie die Entwicklung des „Indikationen-Set für Spiritual Care und Seelsorge“.

Die Partner

Das Palliativ-Netz Liechtenstein ist ein gemeinnütziger Verein, der am 27. September 2012 gegründet wurde. Der Verein setzt sich dafür ein, dass Palliative Care im Liechtensteinischen Gesundheitswesen fest und dauerhaft verankert und gefördert wird.

Die Private Universität im Fürstentum Liechtenstein (UFL) bietet neben ihren etablierten Doktoratsstudiengängen laufend attraktive Weiterbildungen und Fortbildungen an. Es werden sowohl CAS-Programme, diverse Fortbildungsformate sowie Seminarreihen angeboten.

Weitere Informationen

Rebekka Wehrer, Öffentlichkeitsarbeit rebekka.wehreruflli
Dr. Barbara Gant, Rektorin UFL barbara.gantuflli

 

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