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Radsport und Recht Podiumsdiskussion

Donnerstag, 13. Juni 2019 19:30 Uhr

Der Radsport, insbesondere mit dem Moun­tainbike, hat sich als populäre und breiten­wirksame Sportart etabliert und bietet Frei­zeitsportlern Spass und Erholung. Zugleich birgt er ein beträchtliches Konfliktpotenzial in sich, da es unterschiedliche Interessen – u.a. von Wanderern, Grundeigentümern und Forstschutzorganen – auszugleichen und Fragen – z.B. bezüglich der Wegehal­terhaftung, der Eigenverantwortung und der Einhaltung von Verhaltensregeln – zu lösen gilt.

Holger Quade wird in seinem Impulsreferat auf die Risiken eingehen, denen Mountainbi­ker bei der Ausübung ihres Sports ausge­setzt sind, und daraus resultierende Haf­tungsfragen aufzeigen. DI Dr. Dieter Stöhr wird das in Tirol unter seiner Mitwirkung entwickelte „MTB-Modell 2.0“ vorstellen, das den Radsportlern ein nach Schwierig­keitsgraden klassifiziertes Routennetz bietet und den Wegehaltern und Grundeigentü­mern Rechtssicherheit und Versicherungs­schutz gewährt. In der anschliessenden Podiumsdiskussion werden Optionen für ein möglichst konfliktfreies und friedliches „Miteinander“ erörtert.

Diskussionsteilnehmer: Holger Quade, Rechtsanwalt, Bonn, und Compliance Officer der Hoffmann Grup­pe, München, Dissertant an der UFL zum Thema «Haftungsrechtliche Fragen beim Mountainbiking in Deutschland».

DI Dr. Dieter Stöhr, Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Forstorganisation, Innsbruck, Mitinitiator des Tiroler «MTB-Mo­dells 2.0» und Leiter der Initiative «Bergwelt Tirol – Miteinander Erleben».

Dr. Robert Wallner, Leitender Staatsanwalt des Fürstentums Liechtenstein, u.a. Experte für Sportrecht, österreichischer Delegierter im Rechts- und Sicherheitskomitee der FIS.

Diskussionsleitung:

Univ.-Prof. Mag. Dr. Alexander Schopper, Leiter des Instituts für Un­ternehmens- und Steuerrecht (Bereich Unternehmensrecht) und Sprecher des DoktorandInnenkollegs für Sport und Recht, Universität Innsbruck.

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