Jugendwettbewerb

Ausschreibung

anlässlich der 1. Wissenschaftsgespräche Triesen
Preisgelder: 2'250 Franken

 

«Genmanipulation am Menschen mit neuen Genscheren: Tabubruch oder neue Chance?»
Schreib deinen Beitrag: Wie denkst Du darüber?

 

Warum wird dieser Wettbewerb ausgeschrieben?
Die Veranstaltung «Wissenschaftsgespräche Triesen» hat sich zum Ziel gesetzt, der Bevölkerung in und um Liechtenstein eine neue Plattform zur Informationsbeschaffung, kritischen Auseinandersetzung, zum Dialog und Diskussion über Wissenschaft, Forschung, Medien und Ethik anzubieten. Im Fokus steht dabei insbesondere auch die jüngere Generation, bei der wissenschaftliche Erkenntnisse, deren Auswirkungen und gesellschaftlichen Folgen einen direkten Einfluss auf ihr zukünftiges Leben haben. Die Wissenschaftsgespräche sollen deshalb auch Informationen für Schüler und Schülerinnen sowie (zukünftige) Studierende bieten, die sich für eine berufliche Zukunft in Wissenschaft und Forschung interessieren. Unser Jugendwettbewerb gibt deshalb neben den spannenden Vorträgen und Podien der jungen Generation Gelegenheit, sich aktiv einzubringen und mitzudiskutieren. Die UFL und die Gemeinde Triesen laden die jungen Menschen in Liechtenstein ein, Beiträge einzureichen. 

 

Was ist das Thema?
Als Fokus für die 1. Wissenschaftsgespräche Triesen wurde eines der aktuell häufig diskutierten, wissenschaftlich topaktuell und auch kontroversen Themen gewählt: Genmanipulation am Menschen mit neuen Genscheren: Tabubruch oder neue Chance? Ziel ist es, dass sich Jugendliche schriftlich (z.B. in Form eines Aufsatzes) mit dieser Thematik auseinandersetzen und den Vertretern und Vertreterinnen aus Forschung und Wissenschaft ihre Meinung dazu darlegen. Wie funktioniert die Genmanipulation, was gibt es für neue Methoden (z.B. Crispr/Cas9) und wie funktionieren sie, wie schätzen die Teilnehmenden  generell das Thema ein, welchen Chancen und Risiken bieten diese Techniken, wie reagiert die Öffentlichkeit auf das Thema, was wünscht sich die Jugend von der Wissenschaft und vieles andere mehr. Dies sind lediglich Vorschläge und können Ausgangspunkt der Beiträge sein – müssen es aber nicht.

 

Was wird bewertet?
Um eine einheitliche Beurteilung zu ermöglichen, werden die Verifizierbarkeit der Fakten (z.B. anhand geeigneter Referenzen), die Plausibilität und Nachvollziehbarkeit des wissenschaftlichen Hintergrunds sowie die Argumentationsfähigkeit der Autorinnen und Autoren bewertet, nicht jedoch die eigentliche Meinung zum Für und Wider des Themas. Ausdrucksform und Schreibstil, Klarheit von Bildern und Infografiken finden zudem Eingang in die Bewertung.

Was sind die Anforderungen?
Der Text muss in deutscher Sprache formuliert sein und darf max. 20.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen, Legenden, Fussnoten und Referenzen) beinhalten. Längere Texte werden nicht gelesen. Der Text darf Bilder, Tabellen und Grafiken beinhalten. Nur Originalarbeiten zählen: Plagiate in Bild und Textform, oder Beiträge ohne Referenzen werden grundsätzlich abgelehnt und scheiden aus dem Wettbewerb ohne Rücksprache aus.

Einsendeschluss ist der 5. Juli 2019, die Texte können ausschliesslich per E-mail an die Wettbewerbsorganisatoren unter wettbewerb@ufl.li unter Angaben zu Person, Alter, Kontaktdaten, und ggf. Klassenstufe und Schule eingereicht werden. Anschliessend werden die Organisatoren die Aufsätze in gesammelter Form und anonymisiert an die Jury weitergeben, welche die Beurteilung und Jurierung bis August 2019 vornimmt. In der Jury werden Experten und Expertinnen aus Wissenschaft, Ethik, Schule und Pädagogik Einsitz nehmen.

Wer darf teilnehmen?
Teilnahmeberechtigt sind in Liechtenstein wohnhafte junge Menschen sowie Schüler und Schülerinnen an liechtensteinischen Schulen im Alter von 14 bis 19 Jahren (Stichtag ist Einsendeschluss 5. Juli 2019, das 20. Lebensjahr darf noch nicht erreicht sein).

 

Welche Preise sind ausgeschrieben und wie findet die Bewertung statt?
Von der fünfköpfigen Jury werden in einem anonymen Verfahren die Einreichungen bewertet, die drei besten Beiträge ausgewählt und mit Preisgeldern ausgezeichnet: 1000 Franken winken dem Sieger oder der Siegerin des Wettbewerbs, 750 Franken der oder dem Zweitplatzierten und für den 3. Platz ist ein Preisgeld von 500 Franken ausgelobt.

Zudem werden die Siegertexte soweit möglich in den Medien und auf den Webseiten von Gemeinde und Universität publiziert sowie über die Social-Media-Kanäle verbreitet. Die Autorinnen und Autoren müssen ihr Einverständnis für eine Publikation gemäss obigen Angaben geben. Bei unter 18-jährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist die Einwilligung der/des Erziehungsberechtigten einzuholen. Diese ist schriftlich dem Einreichungsbeitrag beizulegen.

Alle Texte auf den Plätzen 1-10 werden öffentlich im Foyer des Gemeindesaals der Gemeinde Triesen als Poster präsentiert.

Wann findet die Preisverleihung statt?
Die offizielle Preisverleihung findet direkt am Tag der 1. Wissenschaftsgespräche Triesen am Samstag 14. September 2019 statt. Details werden den Gewinnern und Gewinnerinnen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

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