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Neue Referenzwerte für Ferritin im Alter

Ferritin ist ein wichtiger Biomarker zur Beurteilung des Eisenstoffwechsels und spielt eine zentrale Rolle in der klinischen Diagnostik. Eine aktuelle Publikation untersucht Referenzintervalle für Ferritin bei älteren Erwachsenen und analysiert deren Bedeutung für die Interpretation klinischer Laborwerte im höheren Lebensalter.

Mit zunehmendem Alter verändern sich physiologische Prozesse, wodurch bestehende Referenzintervalle nicht immer uneingeschränkt auf ältere Bevölkerungsgruppen übertragbar sind. Die SENIORLAB-Studie analysiert u.a. altersabhängige Unterschiede bei Ferritinwerten und zeigt, weshalb eine differenzierte Interpretation dieser Laborparameter für die diagnostische Einordnung klinischer Fragestellungen relevant ist.

Die Ergebnisse leisten einen Beitrag zur Weiterentwicklung evidenzbasierter Labordiagnostik und unterstützen eine präzisere Bewertung von Eisenstoffwechsel, Entzündungsprozessen und weiteren klinischen Fragestellungen im höheren Lebensalter. Damit trägt die Arbeit zu einem besseren Verständnis altersabhängiger Unterschiede in der Interpretation klinischer Laborparameter bei.

Im Rahmen dieser institutionenübergreifenden Publikation war das Institut für Labormedizin (ILM) der Privaten Universität im Fürstentum Liechtenstein (UFL) wissenschaftlich beteiligt. Zu den beteiligten Forschenden der UFL zählen Guadalupe Marlene Jarquin Campos und Prof. Lorenz Risch. Die Ergebnisse fliessen zudem in die Dissertation von Guadalupe Marlene Jarquin Campos ein, die als Doktorandin im Studiengang Medizinische Wissenschaften an der UFL unter der Leitung von Prof. Lorenz Risch forscht.

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