
Erfahrungsbericht von Kendra Wernlé
Meine Erasmus+-Mobilität an der European University Cyprus war für mich sowohl fachlich als auch persönlich eine sehr bereichernde Erfahrung. Ein besonderes Highlight war die Entwicklung einer Start-up-Idee gemeinsam mit einem internationalen Team. Dabei haben wir unterschiedliche Perspektiven zu einer überzeugenden gemeinsamen Idee zusammengeführt und diese anschliessend in einem vierminütigen Pitch vor einem interdisziplinären Publikum präsentiert. Nach der Präsentation kamen viele Teilnehmende auf mich zu und lobten meine Präsentationsfähigkeiten – einige fragten mich sogar, ob ich schon einmal einen TED Talk gehalten hätte!
Die Workshops zu Forschungsförderung, Karriereentwicklung und Wissenschaftskommunikation haben mir viele praktische Anregungen für mein Doktoratsstudium gegeben. Ich konnte neue Ansätze kennenlernen, um Forschung verständlich zu kommunizieren, Forschungsanträge zu entwickeln und über Fachgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten.
Besonders wertvoll waren für mich auch die Poster-Sessions und die Gespräche mit Forschenden aus anderen Disziplinen. Meine spezialisierte Forschung einem breiteren wissenschaftlichen Publikum zu erklären und mich mit den Fragen anderer auseinanderzusetzen, hat mir neue Ideen eröffnet und gleichzeitig die Möglichkeit gegeben, mein wissenschaftliches Netzwerk zu erweitern.
Erasmus+ bringt Menschen, Disziplinen und unterschiedliche Perspektiven zusammen. Daraus entstehen fachliche Inspiration und Kontakte, die weit über die eigentliche Mobilitätsphase hinausreichen. Ich würde die Teilnahme an einem BIP anderen Doktorierenden auf jeden Fall empfehlen.
Erfahrungsbericht von Kevin Kranz
Einer der eindrücklichsten Momente für mich war die Begegnung mit einer Person aus einer anderen wissenschaftlichen Disziplin und die Erkenntnis, dass wir trotz unserer unterschiedlichen Fachgebiete vor ähnlichen wissenschaftlichen Herausforderungen stehen. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass Wissenschaft eine Gemeinschaft ist, die weit über das eigene Forschungsgebiet hinausreicht. Besonders wertvoll sind für mich die Kontakte, die ich mit Forschenden sowie Expertinnen und Experten anderer Universitäten knüpfen konnte. Daraus können sich neue Möglichkeiten für den wissenschaftlichen Austausch und zukünftige Kooperationen entwickeln. Ich würde Erasmus+ weiterempfehlen, weil Erfolg häufig durch Zusammenarbeit entsteht. Das Programm bietet eine grossartige Gelegenheit, neue Menschen kennenzulernen, unterschiedliche Perspektiven zu entdecken und gemeinsam an Herausforderungen und Lösungen zu arbeiten.