Integrität in der Forschung
Wissenschaftliche Forschung basiert auf Vertrauen, Transparenz und der konsequenten Einhaltung ethischer Grundsätze. An der Privaten Universität im Fürstentum Liechtenstein (UFL) bilden wissenschaftliche Integrität und gute wissenschaftliche Praxis die Grundlage für verantwortungsvolles Forschen, Lehren und Publizieren.
Alle Forschenden orientieren sich an den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis. Diese fördern wissenschaftliche Redlichkeit, Nachvollziehbarkeit und Fairness und tragen dazu bei, wissenschaftliches Fehlverhalten zu verhindern sowie das Vertrauen in die Wissenschaft nachhaltig zu stärken.
Die UFL überprüft ihre Regelwerke regelmässig und entwickelt diese kontinuierlich entsprechend aktueller wissenschaftlicher, rechtlicher und ethischer Anforderungen weiter. Die Grundsätze wissenschaftlicher Integrität sind in Forschung und Lehre verankert und unterstützen eine verantwortungsvolle und qualitativ hochwertige Wissenschaftskultur.
Warum wissenschaftliche Integrität wichtig ist
Wissenschaftliche Integrität bildet die Grundlage exzellenter Forschung. Sie gewährleistet, dass wissenschaftliche Ergebnisse nachvollziehbar, verlässlich und glaubwürdig sind. Gleichzeitig stärkt sie das Vertrauen von Wissenschaft, Gesellschaft und Öffentlichkeit in Forschung und Innovation.
Wissenschaftliche Integrität bedeutet:
- verantwortungsbewusstes wissenschaftliches Arbeiten
- Transparenz und Nachvollziehbarkeit wissenschaftlicher Prozesse
- sorgfältiger Umgang mit Forschungsdaten
- korrekte Autorenschaft sowie verantwortungsvolles Zitieren
- Prävention wissenschaftlichen Fehlverhaltens
- Förderung einer offenen, fairen und respektvollen Forschungskultur
SAV Guideline
Gute Wissenschaftliche Praxis an der UFL
Die UFL verpflichtet sich zur Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis. Diese gelten fakultätsübergreifend und schaffen transparente Verfahren für den Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten. Die Grundsätze sind in verschiedenen universitären Richtlinien verankert und werden regelmässig überprüft. Sie sind Bestandteil der Lehre sowie der wissenschaftlichen Ausbildung.
Ombudsperson für wissenschaftliche Integrität
Die Ombudsperson fungiert als unabhängige und neutrale Instanz, die dazu dient, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen und Konflikte im wissenschaftlichen Umfeld zu lösen. Sie prüft gemeldete Sachverhalte sorgfältig und objektiv und leitet bei Bedarf weitere Schritte in Zusammenarbeit mit der Disziplinarkommission ein. Ihr Hauptziel ist es, die Integrität der Forschung zu bewahren und sicherzustellen, dass ethische Standards eingehalten werden. Die Ombudsperson steht allen UFL-Angehörigen (fakultätsübergreifend) als Ansprechpartner zur Verfügung, um Bedenken, Unklarheiten oder mögliche Verstösse gegen wissenschaftliche Standards zu klären.
- Persönliche Beratung für alle Universitätsangehörigen
Alle Mitglieder der Universität haben das Recht, die Ombudsperson persönlich zu konsultieren. Ob es um Unsicherheiten bei der Einhaltung wissenschaftlicher Standards oder konkrete Verdachtsfälle geht – die Ombudsperson bietet eine vertrauliche und unparteiische Beratung an. Ziel ist es, die Betroffenen in einem geschützten Rahmen zu unterstützen und mögliche Lösungswege aufzuzeigen. - Aufgreifen und Prüfung von Hinweisen
Die Ombudsperson steht insbesondere Personen zur Seite, die Hinweise auf vermutetes wissenschaftliches Fehlverhalten geben möchten. Dabei greift sie nicht nur aktiv eingehende Meldungen auf, sondern prüft auch Hinweise, die ihr auf anderem Wege bekannt werden. Jede Meldung wird unter Berücksichtigung von Plausibilitätskriterien analysiert – darunter die Konkretheit und Bedeutung der Vorwürfe, mögliche Hintergründe oder Motive sowie potenzielle Ansätze zur Klärung der Sachlage.
Bei weiteren Fragen oder Anliegen steht Ihnen die Ombudsperson gerne zur Verfügung.
Kontakt: ombudsperson (at) ufl.li
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Weitere Informationen und Links
Information zur Wissenschaftliche Integrität
Wissenswertes über Datenmanagement in der Forschung
