Forschungsbereich

 

Immunologie

Das Immunsystem reagiert auf Fremdkörper mit angeborenen (Enzyme, Zellen) und erworbenen (Antikörper) immunologischen Reaktionen. Die Reaktionen variieren mitunter zwischen verschiedenen Menschen und spiegeln damit unterschiedliche erbliche Veranlagungen für diese Prozesse wider: Immungenetik.Immunologie ist die Wissenschaft, die sich mit der Reaktion des Organismus auf das Eindringen körperfremder Substanzen befasst. «Körperfremde Substanzen» sind Krankheitserreger (z.B. Viren), Impfstoffe, Allergene, das Ungeborene für die werdende Mutter, mitunter transfundiertes Blut, oder transplantiertes Organ und Knochenmark, Krebsgewebe, und – in Fällen von Autoimmuner-krankungen (Psoriasis, Rheuma) – körpereigene Moleküle, die fälschlicherweise als «fremd» erkannt werden.

Das Immunsystem reagiert auf Fremdkörper mit angeborenen (Enzyme, Zellen) und erworbenen (Antikörper) immunologischen Reaktionen. Die Reaktionen variieren mitunter zwischen verschiedenen Menschen und spiegeln damit unterschiedliche erbliche Veranlagungen für diese Prozesse wider: Immungenetik.


Immungenetik

Moleküle, die fälschlicherweise als «fremd» erkannt werden.
Das Immunsystem reagiert auf Fremdkörper mit angeborenen (Enzyme, Zellen) und erworbenen (Antikörper) immunologischen Reaktionen. Die Reaktionen variieren mitunter zwischen verschiedenen Menschen und spiegeln damit unterschiedliche erbliche Veranlagungen für diese Prozesse wider: Immungenetik.

Warum reagieren bestimmte Menschen sensitiver gegen «Fremdes», als andere? Sind derart sensitivere Menschen «gesünder», weil immunologisch «aktiver», oder – quasi auf der anderen Seite der Waagschale, z.B. im Bereich von Allergien, oder Autoimmunerkrankungen – genau deshalb benachteiligt? Neben Epidemien, Impfungen und Schwangerschaften, kann Transfusionsmedizin auch als eines der grössten je durchgeführten Feldexperimente in der Immunologie verstanden werden. Die Untersuchung individueller immunologischer Variation ist ein konkreter Forschungs-Schwerpunkt des Instituts.

 

Transfusionsmedizin, Blut und Blutgruppen

Zwischen 600 und 1000 Liechtensteinerinnen erhalten einmal pro Jahr Blut im Zuge einer Transfusion. Blutgruppen-Kompatibilität zwischen Spender und Empfänger ist nach wie vor das Hauptkriterium für erfolgreiche Transfusionen. Blutgruppen sind wesentlich vielgestaltiger als allgemein bekannt. Daher werden heute auch in diesem Bereich gendiagnostische Methoden eingesetzt. Derartige Methoden erfordern zunehmend Bioinformatik, Maschinelles Lernen und Artifizielle Intelligenz. Ein zweites konkretes Forschungsthema verbindet daher das biologische Vorzeigesystem für Vererbung (Blutgruppen) mit klassischer Molekularbiologie («wet-lab») und Bioinformatik (Daten-Nutzung).

 

 

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