Das Institut für Labormedizin (ILM) der Private Universität im Fürstentum Liechtenstein (UFL) erhält eine bedeutende Drittmittelzusage der Fürst Franz Josef von Liechtenstein Stiftung (FFJ) zur Unterstützung eines aktuellen Forschungsprojekts zur Föhnsensitivität. Der Stiftungsrat würdigt das Vorhaben als wissenschaftlich besonders relevant, da der Föhn als prägendes Naturphänomen in Liechtenstein weit verbreitet ist und häufig mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Verbindung gebracht wird.
Im Zentrum der populationsbasierten Kohortenstudie steht die Charakterisierung von Personen, die während Föhnereignissen subjektiv Symptome berichten. Aufbauend auf früheren Forschungsergebnissen, die Veränderungen physiologischer Parameter während Föhnlagen zeigten, untersucht das Projekt die Diskrepanz zwischen subjektivem Erleben und objektiv messbaren Reaktionen.
Hierzu werden Daten aus den Studien GAPP und COVI-GAPP kombiniert, die umfassende klinische, biochemische und physiologische Informationen sowie Angaben zur wahrgenommenen Föhnsensitivität enthalten. Ziel ist es, Unterschiede zwischen föhnsensitiven und nicht-sensitiven Personen systematisch zu analysieren und mögliche zugrunde liegende Mechanismen zu identifizieren.
Die UFL spricht der FFJ-Stiftung ihren herzlichen Dank für die Unterstützung aus, die einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung dieses Forschungsfeldes leistet.
Projektleitung liegt bei Prof. Dr. med. Lorenz Risch, PhD MPH MHA: Institutsleitung Labormedizin, unterstützt von Doktorandin Selina Hanselmann (Teilnehmende im Studiengang Medizinische Wissenschaften).

