Triesen, Das Palliativ-Netz Liechtenstein (PNFL) veranstaltete in Kooperation mit HOCH Health Ostschweiz und der Privaten Universität im Fürstentum Liechtenstein (UFL) das Fortbildungsseminar Palliative Care bereits zum vierten Mal. Die ganztägige Veranstaltung fand am Donnerstag, 26. März 2026, im Gemeindesaal Triesen statt und widmete sich dem Schwerpunktthema «Palliative Geriatrie – Weiterdenken. Weiterentwickeln. Würdevoll begleiten».
In der Begrüssung durch Dr. iur. Ingrid Frommelt, Präsidentin Palliativ-Netz im Fürstentum Liechtenstein (PNFL), sowie Dr. med. Raoul Pinter, Ärztlicher Leiter Palliative Care bei HOCH Health Ostschweiz, wurde die Bedeutung der Palliative Care im regionalen Kontext hervorgehoben.
Dr. iur. Ingrid Frommelt betonte: «Palliative Care ist ein zunehmend wichtiger Bestandteil einer würdevollen ganzheitlichen Gesundheitsversorgung mit dem Ziel, auch unter schweren gesundheitlichen Herausforderungen die bestmögliche Lebensqualität zu erhalten. Entscheidend ist, dass alle beteiligten Berufsgruppen eng zusammenarbeiten und Betroffene sowie ihre Angehörigen frühzeitig und verständlich Zugang zu diesen Angeboten erhalten und begleitet werden. Dies gilt im Bereich der palliativen Geriatrie im Besonderen.»
Dr. med. Raoul Pinter ergänzte: «Gerade in der palliativen Geriatrie stehen wir vor komplexen Versorgungssituationen. Der interprofessionelle Austausch im Rahmen solcher Veranstaltungen hilft uns, bestehende Versorgungslücken zu erkennen und Defizite aus der Praxis sichtbar zu machen. Die gewonnenen Impulse sollen dazu anregen, diese Herausforderungen mutig zu reflektieren und weiterzudenken.
Das Seminar richtet sich an Fachpersonen, Expertinnen und Experten sowie alle in der Palliative Care Tätigen. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen aufzugreifen, den interprofessionellen Austausch zu fördern und praxisnahe Impulse für die Versorgung von Patientinnen und Patienten am Lebensende zu vermitteln. Das Programm umfasst mehrere Fokusvorträge und Workshops zu zentralen Themen der palliativen Geriatrie. Behandelt werden unter anderem Fragestellungen wie die Bedeutung der Palliative Geriatrie, Versorgungsmodelle in der Altersmedizin, Delir als klinische Herausforderung sowie ethische und existenzielle Aspekte am Lebensende. Ergänzt wird das Programm durch interprofessionelle Workshops, etwa zu Fallbesprechungen, Demenz, Entscheidungsfindung in der Langzeitpflege oder zum Umgang mit existenziellen Belastungen.
Die ärztliche Leitung liegt bei Dr. med. Raoul Pinter. Zum Organisationsteam gehören unter anderem Dr. iur. Ingrid Frommelt (PNFL), Dr. med. Lukas Hinterhuber (Landesspital Liechtenstein), Mag. Michael Rogner (LAK) sowie Kerstin Kaiser (UFL).
Für die Teilnahme werden anerkannte Fortbildungscredits vergeben, unter anderem durch die Liechtensteinische Ärztekammer, SGAIM und palliative.ch.
Das Palliativ-Netz Liechtenstein (PNFL) schätzt die Zusammenarbeit mit der UFL als akademische Partnerin in der Weiterbildung und betont die Bedeutung evidenzbasierter Inhalte, interprofessionellen Dialogs und praxisnaher Ansätze für die Weiterentwicklung der Palliative Care.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.ufl.li/weiterbildungwww.ufl.li
Weitere Informationen
Rebekka Wehrer, Leiterin Kommunikation; rebekka.wehreruflli
UFL, Dorfstrasse 24, FL-9495 Triesen, Telefon +423 392 40 10
www.ufl.li

