Der Hochschulverbund Liechtenstein lud am vergangenen Mittwochabend zur gemeinsamen Veranstaltung «Wissenschaftsstandort Liechtenstein – Forschung sichtbar machen!» in den Gemeindesaal Gamprin ein. Zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Forschungsprojekte und Zukunftsfragen des Wissenschaftsstandorts Liechtenstein zu informieren und auszutauschen.
Im Zentrum des Abends standen die Forscherinnen und Forscher der drei Institutionen, die ihre Projekte einer breiten Öffentlichkeit präsentierten. Im Rahmen der Science Slams stellten Tim Goswin und Axel Dockhorn ihre Forschung verständlich, pointiert und unterhaltsam vor.
Beim Posterrundgang erhielten die interessierten Besucherinnen und Besucher Einblicke in die vielfältige Forschungslandschaft des Wissenschaftsstandorts Liechtenstein. Präsentiert wurden unter anderem Arbeiten zur wissenschaftlichen Wirkung digitaler Technologien von Daniela Purin (Zanolin), zu neurologischen Biomarkern bei Schlafapnoe und Rauchen von Ursula Rudin und weiteren Forschenden, zur Entwicklung lipidsenkender Therapien von Magdalena Neyer und Mitautorinnen und Mitautoren sowie zur Neutralitätsrechtsforschung von Stephan Möhrle, LL.M.. Ebenfalls vorgestellt wurden Forschungsarbeiten zur GAPP-Studie zur Erforschung kardiovaskulärer Risikofaktoren unter der Leitung von Lorenz Risch und weiteren Forschenden sowie eine strukturbasierte Analyse von Varianten des Transkriptionsfaktors KLF1 von Kevin Alexander Kranz und Maike Bublitz-Meier. Die Forschenden standen dabei persönlich für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.
Im Zentrum des offiziellen Programms stand zudem die Podiumsdiskussion zum Thema «Future Skills: Welche Kompetenzen brauchen Liechtensteins Wirtschaft und Gesellschaft in Zukunft?». An der Diskussion beteiligten sich Bildungsminister Daniel Oehry, Christian Frommelt, Rektor der Universität Liechtenstein, Martin Geiger, Co-Direktor ad interim des Liechtenstein-Instituts, sowie Bernhard Güntert, Professor für Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemanalyse und -forschung an der Medizinisch-Wissenschaftlichen Fakultät der UFL. Moderiert wurde das Podium von Patrik Schädler.
Die Veranstaltung zeigte eindrücklich die Vielfalt und Qualität der Forschungstätigkeit am Wissenschaftsstandort Liechtenstein und unterstrich die enge Zusammenarbeit innerhalb des Hochschulverbunds Liechtenstein.
Der Hochschulverbund Liechtenstein setzt sich aus der Universität Liechtenstein, der Private Universität im Fürstentum Liechtenstein (UFL) und dem Liechtenstein-Institut zusammen. Ziel des Verbunds ist es, Forschung und Lehre in Liechtenstein sichtbar zu machen und den wissenschaftlichen Austausch zu fördern.
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