Zurück

Symposium zum Generalthema «Offene Gesellschaft in Gefahr. Populismus, Extremismus und Antirationalität als Herausforderungen für die Sozialwissenschaften» an der Privaten Universität im Fürstentum Liechtenstein (UFL)

Am 21. und 22. November 2025 fand an der UFL die 4. KOLLOQUIA Triesen 2025 zum Generalthema «Offene Gesellschaft in Gefahr. Populismus, Extremismus und Antirationalität als Herausforderungen für die Sozialwissenschaften» unter der Leitung von Prof. Dr. Jens Eisfeld statt. Die Tagung wurde diesmal in Kooperation mit der Karl Popper Foundation (Universität Klagenfurt) organisiert. Die Vorträge hielten namhafte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus den Gebieten der Politikwissenschaft, der Rechtssoziologie, der Kommunikationswissenschaft, der Ökonomie, der Sozialen Arbeit und der Psychologie. Die Tagungsteilnehmenden kamen aus Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein und Österreich.

Im Mittelpunkt der Tagung stand die Frage, wie die Sozialwissenschaften auf den zunehmenden Einfluss populistischer Forderungen, extremistischer Ideologien und antirationaler (bzw. nicht zuletzt auch wissenschaftsfeindlicher) Argumentationsmuster reagieren oder reagieren sollten. Der interdisziplinäre Austausch gewährte einen breiten Überblick über unterschiedliche Forschungsgegenstände und Lösungsstrategien. An die einzelnen Vorträge schloss sich jeweils eine ausführliche und engagierte Diskussion an.

Die Tagung richtete sich an Fachleute aus allen Bereichen der Sozialwissenschaften, was sich auch in diesem Jahr in der interdisziplinären Gestaltung des Programms widerspiegelte.

Folgende Vortragende nahmen teil:

  • Prof. Dr. Reinhard Neck (Universität Klagenfurt)
  • Prof. Dr. Hans Vorländer (TU Dresden)
  • Dr. Dr. Ann Krispenz (Universität Bern)
  • Dr. Mariela Jaffé (Universität Basel)
  • Prof. Dr. Ricarda Drüeke (Universität Salzburg)
  • Dr. Anna Löbbert (WZB Berlin)
  • Prof. Dr. Jens Ostwaldt (Internationale Hochschule Berlin)

Bei der «KOLLOQUIA Triesen» handelt es sich um eine öffentliche, interdisziplinäre Tagung zur Wissenschaftstheorie in den Sozialwissenschaften, die jährlich Ende November stattfindet. Zielgruppe der Tagung sind Vertreterinnen und Vertreter sämtlicher sozialwissenschaftlicher Disziplinen, insbesondere der Rechtswissenschaft, der Ökonomie, der Politikwissenschaft, der Soziologie, der Erziehungswissenschaft und der Philosophie bzw. der allgemeinen Wissenschaftstheorie. Die Tagung soll dazu dienen, sowohl etablierten Experten und Expertinnen als auch jungen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen die Möglichkeit zu bieten, ihre Arbeit und Ideen vorzustellen und mit einem Fachpublikum zu diskutieren.

Die 5. KOLLOQUIA Triesen 2026 wird am 27. und 28.11.2026 unter dem Thema «Wirklichkeit und Weltanschauung. Ideologiekritik in den Sozialwissenschaften» an der UFL stattfinden.

Foto: © Ralf Fröchtenicht

 

Bildlegende: 
vorn v.l.n.r: Prof. Dr. Hans Vorländer (TU Dresden), Prof. Dr. Ricarda Drüeke (Universität Salzburg), Dr. Dr. Ann Krispenz (Universität Bern), Dr. Mariela Jaffé (Universität Basel), Prof. Dr. Jens Ostwaldt (Internationale Hochschule Berlin), Prof. Dr. Friedreike Wall (Popper Foundation), Prof. Dr. Reinhard Neck (Universität Klagenfurt), Prof. Dr. Volker Gadenne, 
hinten v. l.n.r. Prof. Dr. Jens Eisfeld (UFL), Elena Di Rosa, Dr. Peter Monnerjahn, Hannah Seele, Dr. Anna Löbbert (WZB Berlin), Axel Dockhorn (UFL), Dr. Emanuel Schädler

Weitere Informationen
Rebekka Wehrer, Leiterin Kommunikation; rebekka.wehreruflli 
UFL, Dorfstrasse 24, FL-9495 Triesen, Telefon +423 392 40 10
www.ufl.li

Axel Dockhorn, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Liechtensteinisches Recht und Rechtstheorie (ILRR) der UFL; axel.dockhornuflli
UFL, Dorfstrasse 24, FL-9495 Triesen, Telefon +423 392 40 10
www.ufl.li

Das könnte Sie auch noch interessieren



Zum Inhalt springen